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Mitglieder der UWV Mechernich bei der Mitgliederversammlung am 16. Juli 2026 im Bergbaumuseum Mechernich.
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v. l. n. r.: Heinz Schmitz, Ben Lorenz, Elke Litzbarski, Erwin Wiedenau, Gisela Rechs, Alexander Kämmer, Stephan Wiegmann, Petra Chelmowski, Andre Hück, Frank Chelmowski, Karl-Heinz Seeliger, Dr. Manfred Rechs, Lisa Weiss, Michael Weiss, Stephanie Nöthen, Katja Siegfried, Jennifer Wilspütz, Torsten Krieg, Andrea Rademacher, Horst-Peter Litzbarski, Günter Nießen, Klaus Hamecher, Thomas Simon.

UWV Mechernich stellt Weichen für die Zukunft: Dr. Manfred Rechs einstimmig als Vorsitzender bestätigt

Mechernich. Die Unabhängige Wählervereinigung (UWV) des Stadtverbandes Mechernich blickt auf eine erfolgreiche politische Arbeit und personelle Stärkung zurück. Bei der gut besuchten Mitgliederversammlung im Bergbaumuseum Mechernich am 16.07.2026 stimmten die Mitglieder geschlossen für Kontinuität an der Führungsspitze und bestätigten den Stadtverbandsvorsitzenden Dr. Manfred Rechs einstimmig in seinem Amt.

In seiner Eröffnung bedankte sich Dr. Rechs beim Hausherrn und Ratsherrn Günter Nießen für die Gastfreundschaft im Bergbaumuseum sowie bei Klaus Hamecher für die Organisation des anschließenden Beisammenseins. Ein besonderer Moment des Gedenkens galt den verstorbenen, langjährigen Weggefährten: Dem Ratskollegen Klaus Hück und seiner Gattin Marlies sowie dem Stadtratskandidaten Everhardt Heinrichs, die die UWV-Familie über Jahrzehnte treu begleitet haben.

Starker Mitgliederzuwachs und Wahlerfolge

Geschäftsführer Heinz Schmitz zog in seinem Bericht eine durchweg positive Bilanz. Besonders erfreulich ist der spürbare Mitgliederzuwachs. Als neue Gesichter in den Reihen der UWV wurden Katja Siegfried, Ben Lorenz, Adnan Hasani, Alexander Kämmer, Jörg Milz und Andre Hück mit großem Applaus willkommen geheißen. Ein besonderer Erfolg gelang Frank Chelmowski, der in der Nachfolge der unvergessenen Heike Waßenhoven im Wahlbezirk 11 (Lessenich, Rißdorf und Satzvey) ein Direktmandat für den Stadtrat erringen konnte.

Auch der Rückblick auf die Kommunalwahl zeigte die Stärke der Wählergemeinschaft: Die UWV Mechernich konnte im Vergleich zu 2020 rund 300 Stimmen hinzugewinnen und erzielte mit 13,5 % das beste Ergebnis im gesamten Kreis Euskirchen. Zudem stellt die UWV stolze sieben von 33 Ortsbürgermeistern im Stadtgebiet. Das begleitende UWV-Gewinnspiel zum 60-jährigen Bestehen war mit über 1.000 Teilnehmern ebenfalls ein voller Erfolg.

Der neue Vorstand im Überblick

Unter der Leitung von Ben Lorenz (stellvertretender Fraktionsgeschäftsführer) wählte die Versammlung den Vorstand komplett einstimmig:

  • Vorsitzender: Dr. Manfred Rechs
  • Stellvertretender Vorsitzender: Karl-Heinz Seeliger
  • Geschäftsführer: Heinz Schmitz
  • Schatzmeisterin / Kassenwartin: Stephanie Nöthen
  • Beisitzer: Günter Nießen, Thomas Simon, Ben Lorenz, Katja Siegfried
  • Rechnungsprüfer: Andrea Rademacher, Horst-Peter Litzbarski

Politische Meilensteine: Eifeltor-Anlage und DGH Lessenich

Der Vorsitzende Dr. Rechs nutzte den Bericht, um zwei zentrale und wegweisende Initiativen der UWV-Fraktion hervorzuheben:

  1. Rettung der Freizeitanlage Eifeltor: Der von der UWV maßgeblich vorangetriebene Kauf der Anlage durch die Stadt zum Jahreswechsel 2024/2025 hat sich als voller Erfolg erwiesen. Entgegen damaliger Wahlkampfgerüchte betreibt die Stadt kein Hotel. Mit dem erfahrenen Freizeit-Unternehmer Roland Barth wurde ein Pächter gefunden, der das Areal mit Hotel, Restaurant und Sommerrodelbahn seit 2026 höchst erfolgreich führt. Zusammen mit dem Mühlenpark und dem neuen Wohnmobilhafen ist hier ein attraktives Freizeitzentrum für die Bürger entstanden.
  2. Durchbruch beim Dorfgemeinschaftshaus (DGH) Lessenich: Das wichtige Projekt drohte Anfang 2024 aufgrund blockierter Fronten zwischen Verwaltung und dem Lessenicher Kartell komplett zu scheitern. Durch ein von der UWV entwickeltes Vermittlungskonzept gelang es, beide Parteien an einen Tisch zu bringen und eine genehmigungsfähige Lösung auf den Weg zu bringen.

Die harmonische Versammlung klang traditionell mit einem gemütlichen Beisammensein und intensivem politischen Austausch unter den Mitgliedern aus.

Das Kooperations-Team der CDU und UWV Mechernich nach der Unterzeichnung. Foto: R. Larmann, ProfiPress
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Am 2. Juni 2026 haben CDU Stadtverband Mechernich und UWV Mechernich ihre Kooperationsvereinbarung für die Ratsperiode 2025 bis 2030 unterzeichnet. Die Fraktionsvorsitzenden Björn Wassong (CDU) und Dr. Manfred Rechs (UWV) besiegelten damit die Fortsetzung einer Zusammenarbeit, die seit 2020 verlässlich für Mechernich arbeitet – und bei der Kommunalwahl 2025 erneut das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger erhalten hat.

Fünf Jahre gemeinsame Arbeit – mit sichtbaren Ergebnissen

Seit November 2020 ziehen CDU und UWV Mechernich gemeinsam an einem Strang – für die Stadt, für alle Ortsteile, für die Menschen, die hier leben. Die vergangene Ratsperiode hat gezeigt, was stabile Mehrheiten und verlässliche Zusammenarbeit für eine Kommune bewirken können.

Was erreicht wurde, spricht für sich: Der Hochwasser- und Katastrophenschutz wurde gezielt ausgebaut, Dorfgemeinschaftshäuser und Feuerwehrgerätehäuser wurden gebaut und modernisiert, die Feuerwehren gestärkt. Mit dem Neubau der Grundschule Firmenich-Obergartzem wurde ein klares Signal für Bildungsinvestitionen in Mechernich gesetzt. Auch die Zusage des Bundes für den geplanten vierten Autobahnanschluss in Satzvey ist ein Ergebnis dieser beharrlichen gemeinsamen Arbeit.

Gleichzeitig stehen die Städtefinanzen auf soliden Füßen: ausgeglichene Haushalte, positive Jahresabschlüsse und kontinuierlicher Schuldenabbau sind kein Zufall, sondern das Ergebnis einer vorausschauenden und verantwortungsbewussten Finanzpolitik.

Stabilität als Grundlage – für das gesamte Stadtgebiet

Die neue Kooperationsvereinbarung schafft das politische Fundament, das Mechernich in den kommenden Jahren braucht. CDU und UWV sind sich bewusst, dass die neue Ratsperiode auch mutige und mitunter unbequeme Entscheidungen erfordern wird – besonders mit Blick auf die finanziellen Belastungen, die Bund, Land und Kreis Euskirchen den Kommunen aufbürden. Umso wichtiger ist eine Zusammenarbeit, die verlässlich funktioniert und handlungsfähig bleibt.

Dabei verstehen beide Fraktionen unter Stadt ausdrücklich das gesamte Stadtgebiet mit allen seinen Ortsteilen. Ob Kernstadt oder Dorf, ob Kommern, Satzvey, Obergartzem, Harzheim oder Weyer – die Arbeit von CDU und UWV gilt gleichermaßen allen Menschen im gesamten Stadtgebiet von Mechernich.

Zwölf Schwerpunkte für 2025–2030

Die Kooperationsvereinbarung benennt zwölf konkrete Handlungsfelder, auf denen CDU und UWV in den nächsten fünf Jahren gemeinsam arbeiten werden:

  • Wohnen und Leben: Bedarfsgerechte Wohnbaugebiete für alle Generationen, Fortführung des Einheimischenmodells, altersgerechte und barrierefreie Wohnangebote sowie Fertigstellung laufender Baugebiete in Donnermaar, Obergartzem, Weyer und Antweiler.
  • Stadtentwicklung und Verkehr: Vierter Autobahnanschluss Satzvey, Verlegung des Bahnhaltepunkts und Bau einer modernen Park & Ride-Anlage, Ausbau von Radwegen, Entlastungsstraßen sowie Verbesserung des MIKE-Angebots.
  • Lebendiges Zentrum Mechernich: Neugestaltung des Neuen Markts als multifunktionale Fläche, Fortführung der Innenstädtischen Entwicklung, Umbau des Oktogons zum Kulturzentrum mit Mensa.
  • Arbeit, Wirtschaft und Mittelstand: Neue Gewerbeflächen, Entwicklung eines interkommunalen Gewerbegebiets mit Euskirchen, flächendeckendes schnelles Internet und stärkere Wirtschaftsförderung.
  • Sicherheit und Ordnung: Stärkung der Feuerwehren, Ausbau des Rettungsdienstes, moderne Ausstattung des ordnungsbehördlichen Außendienstes und bessere Beleuchtung öffentlicher Plätze und Wege.
  • Hochwasser- und Katastrophenschutz: Fortführung und Ausbau der Schutzmaßnahmen in allen Ortsteilen, weitere Brückensanierungen und konsequente Vorbereitung auf Extremwetterereignisse.
  • Schule und Bildung: Investitionen in alle Schulstandorte, Ausbau des digitalen Lernens, Erweiterungsbauten bei den Grundschulen Mechernich, Kommern und Lückerath sowie Ausbau der Ganztagesbetreuung.
  • Familie, Vereine und Ehrenamt: Neue Dorfgemeinschaftshäuser (u. a. Lessenich, Harzheim, Schaven, Weiler am Berg, Eicks), Ausbau der Kinderbetreuung, mehr Treffpunkte für Jugendliche und Stärkung des Ehrenamts.
  • Demografischer Wandel: Wohnortnahe Versorgung, Sicherung der haus- und fachärztlichen Infrastruktur, barrierefreie öffentliche Einrichtungen und Stärkung sozialer Treffpunkte in den Ortsteilen.
  • Moderne Verwaltung, Finanzen und Digitalisierung: Dauerhaft ausgeglichener Haushalt, konsequenter Schuldenabbau, Ausbau von eGovernment-Angeboten und Digitalisierung der Verwaltungsleistungen für mehr Bürgernähe.
  • Landwirtschaft und Umwelt: Ausbau von Dach-PV auf städtischen Gebäuden, Schaffung von Stromspeichern und Freiflächen-PV-Anlagen, energetische Sanierung und Unterstützung der Landwirtschaft.
  • Tourismus, Kultur und Freizeit: Ausbau des Mühlenparks, Entwicklung der Eifeltor-Anlage, Bewerbung touristischer Angebote, Ausbau des Fahrradwegenetzes und Verbesserung der Eifeltherme.

Klare Grundsätze – transparente Zusammenarbeit

Die Kooperationsvereinbarung regelt auch die Spielregeln für die gemeinsame politische Arbeit: Offenheit, Transparenz und Verlässlichkeit, abgestimmte Kommunikation zwischen den Fraktionen und eine regelmäßige Koordination durch eine gemeinsame Kooperationskommission, die mindestens einmal pro Quartal tagt.

Dabei gilt: Die Unabhängigkeit jedes einzelnen Ratsmitglieds in seiner Stimmabgabe bleibt ausdrücklich erhalten. CDU und UWV stehen für Politik ohne ideologische Scheuklappen – und immer nah an den Menschen.

Für Mechernich. Für alle Ortsteile. Für die Menschen hier.

Das Vertrauen, das die Mechernicher Bürgerinnen und Bürger CDU und UWV bei der Kommunalwahl 2025 erneut ausgesprochen haben, ist Ansporn und Verantwortung zugleich. Beide Fraktionen nehmen diesen Auftrag ernst: Mechernich gemeinsam weiterentwickeln, die Lebensqualität in der Kernstadt wie in den Dörfern sichern – und dabei so wirtschaften, dass auch künftige Generationen noch handlungsfähige Kommunen vorfinden.

Die Kooperationsvereinbarung wurde am 2. Juni 2026 von den Stadtverbandsvorsitzenden Michael Averbeck (CDU) und Dr. Manfred Rechs (UWV), den Fraktionsvorsitzenden Björn Wassong (CDU) und Dr. Manfred Rechs (UWV) sowie den Geschäftsführern Frank Diefenbach (CDU) und Heinz Schmitz (UWV)unterzeichnet.

UWV – Mechernich Haushaltsrede 2026
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Die UWV Mechernich hat ihre Haushaltsrede für das Jahr 2026 vorgestellt. Darin zeichnet Dr. Manfred Rechs ein klares Bild der finanziellen Lage der Stadt, benennt zentrale Herausforderungen und zeigt konkrete Handlungsfelder für die kommenden Jahre auf. Im Fokus stehen steigende Belastungen, notwendige Investitionen sowie strategische Ansätze für eine nachhaltige Entwicklung Mechernichs. Die Haushaltsrede 2026 der UWV Mechernich im Wortlaut:

Den Menschen zuhören und konkret helfen.

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Fingel,

liebe Kolleginnen und Kollegen,

sehr geehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

werte Vertreterinnen und Vertreter der Presse, 

Unsere Haushaltlage gerät aus dem Gleichgewicht!

Erstmals seit 2015 sieht sich die Verwaltung gezwungen, die Steuern anzuheben:

die Grundsteuer B um 35 %, die Grundsteuer A um 24 % und die Gewerbesteuer um 6,4 %.

Rechnerisch reichen diese Maßnahmen aus, um die Defizite der Jahre 2026 bis 2029 über die Ausgleichsrücklage zu decken. Formal gilt der Haushalt damit als ausgeglichen – ein Haushaltssicherungskonzept ist nicht erforderlich.


Ein formal ausgeglichener Haushalt ist kein gesunder Haushalt

Meine Damen und Herren: Ein formal ausgeglichener Haushalt ist noch lange kein gesunder Haushalt.

Bereits im vergangenen Jahr haben wir darauf hingewiesen, dass wir uns – auch hier in Mechernich – in einer Zeitenwende befinden.

Globale Krisen, wirtschaftliche Unsicherheiten und politische Fehlentscheidungen wirken sich unmittelbar auf unsere kommunalen Finanzen aus. Diese Entwicklungen können wir vor Ort nicht ändern – aber wir müssen verantwortungsvoll mit den Folgen umgehen.

Eine Regierung, die Sondervermögen, das ausschließlich für den Ausbau der Infrastruktur und Förderung der Wirtschaft dienen soll, überwiegend nutzt, um Haushaltslöcher zu stopfen (nach Berechnungen des Ifo-Instituts und des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) ), kann man sich nicht als Vorbild nehmen und hilft uns nicht.


Kreisumlage und steigende Belastungen

Ein zentrales Problem bleibt die Kreisumlage.

Trotz aller Bemühungen ist sie erneut (um 2,4 Mill €) gestiegen – auf inzwischen 30,8 Millionen Euro. Das entspricht rund 38 % unserer gesamten Aufwendungen 

Zum Vergleich:

Unsere Aufwendungen haben sich seit 2020 um etwa 16% erhöht.

Die Kreisumlagen sind seit 2020 um ca. 57% gestiegen. 

Das zeigt deutlich:

Unser finanzieller Handlungsspielraum wird zunehmend eingeschränkt.


Konsequenzen: Alle Ausgaben prüfen

Gleichzeitig steigen Preise für Energie, Dienstleistungen und Materialien weiter an.

Die Bürokratie nimmt nicht ab, sondern zu.

Und der Wirtschaftsstandort Deutschland steht unter wachsendem Druck.

Die Kreisumlage können wir weder verhindern noch ändern.

Jammern hilft uns nicht weiter.

Was wir tun müssen, ist klar:

Dort, wo wir Einfluss haben, müssen wir konsequent handeln.

Das bedeutet vor allem: ALLE Ausgaben müssen auf den Prüfstand!


Zwei zentrale Fragen

Wir brauchen einen belastbaren und nachhaltigen Plan, um langfristig ohne Haushaltssicherung auszukommen.

Dabei müssen wir uns auf zwei zentrale Fragen konzentrieren:

  • Was ist wirklich notwendig?

  • Und wo liegen unsere Stärken?


Bedürfnisse

Sicherheit bleibt das oberste Gut.

Dazu gehören Investitionen in:

  • Bildung

  • Gesundheit

  • öffentliche Sicherheit

  • sowie in unsere Infrastruktur: Straßen, Brücken und Verkehr


Klimawandel und Hochwasserschutz

Klimawandel gab es immer. Aber wir Menschen haben den jetzigen Klimawandel beschleunigt und wir täten gut daran ihn zu verzögern.

Fakt ist; wir müssen uns vor den Auswirkungen des Klimawandels schützen:

Die geplanten Maßnahmen zum Hochwasserschutz müssen konsequent und zügig umgesetzt werden.

Ein konkretes Beispiel ist das Rückhaltebecken Mühlensee in Kommern.

Unsere Anträge (1. Antrag 28.Mai 2021) und vielen Besprechungen mit den Verantwortlichen aus den Verwaltungen und dem Erftverband haben Früchte getragen.

Der Bau soll nun endlich beginnen.


Wohnraum

Ein weiteres zentrales Thema ist der Wohnraum.

Wir brauchen:

  • bezahlbaren Wohnraum für alle Generationen

  • neue Konzepte gegen Altersarmut

  • und flexible Wohnformen wie Tiny Houses oder modulare Lösungen

Hier müssen wir offen und innovativ handeln.


Wirtschaftliche Entwicklung

Auch die wirtschaftliche Entwicklung bleibt entscheidend.

Dazu gehören:

  • attraktive und bezahlbare Gewerbeflächen

  • eine gute Infrastruktur

  • und gezielte Ansiedlung neuer Betriebe

Denn nur eine starke Wirtschaft sichert langfristig unsere Einnahmen.


Tourismus und Naherholung

Bedürfnisse:

  • Urlaub gilt es völlig neu zu erklären: Individual-Urlaub auch im eigenen Land ist wieder in. Naherholung wird zunehmend attraktiver.

  • Laut DWIF Gutachten Wirtschaftsfaktor Tourismus hat der Tages-Tourismus im Kreis Euskirchen zugenommen (13% 2023 zu 2022). Der Übernachtungstourismus jedoch nur 4,4%. Hier zeigt sich Verbesserungspotential.


Unsere Stärken

Mechernich hat viel zu bieten.

Dazu zählen:

  • unsere vielfältigen Wohnangebote

  • unsere Schulen und Kindertagesstätten

  • unser Gesundheitsangebot inkl. Kreiskrankenhaus

  • unsere erfolgreichen Gewerbeansiedlungen

  • und vor allem unser attraktives Freizeit- und Tourismusangebot


Freizeitangebot

Mit Einrichtungen wie dem Freilicht- und dem Bergbaumuseum, dem Hochwildpark, dem Mühlenpark oder dem Wohnmobilhafen sind wir bereits gut aufgestellt.

Dieses Potenzial müssen wir noch stärker nutzen.


Eifeltor-Anlage 

Ein wichtiger Schritt war der Erwerb der Eifeltor-Anlage.

Wir - die UWV - haben uns in 2024 für den Kauf der Eifeltor-Anlage eingesetzt und trotz erheblicher Zweifel u. Widerstände hat der Rat Ende 2024 dem Kauf zugestimmt.

Durch den Kauf ist gewährleistet, dass wir die Kontrolle über die Eifeltor-Anlage haben und sicherstellen, das ein zukünftiger Pächter die Anlage in unserem Sinne betreiben wird.

Beschluß: …… Die Stadt wird beauftragt kurz bis mittelfristig das Hotel und die Gastronomie kostendeckend an einen Dritten zu verpachten.


Entwicklung und Verpachtung

Die Zukunft ist bereits Gegenwart:

Mit der Verpachtung an einen erfahrenen Betreiber ist es gelungen, die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung zu schaffen.

Pressemitteilung:

„Stadt verpachtet das Areal an Roland Barth und seine Familie – Die erfolgreichen Schausteller wollen auf Qualität, Marketing und behutsame Weiterentwicklung setzen – Saisonstart zum 1. April geplant – Auch das Hotel läuft normal weiter“

Das stärkt unsere touristische Attraktivität und eröffnet neue Chancen für den Übernachtungstourismus.


Wohnmobilhafen

Auch der Wohnmobilhafen Mechernich hat großes Entwicklungspotenzial.

Mit gezielten Verbesserungen

  • beim Buchungssystem

  • der Erreichbarkeit

  • Der Beschattung mit Bäumen

  • und bei der Vermarktung (Werbung in Social Media Beschilderung …..


Energiepolitik

In Deutschland sind insbesondere die Strompreise drastisch gestiegen. Wir sind weltweit die teuersten!

Wie sollten wir unsere Energiepolitik auf kommunaler Ebene gestalten?

Einspeisung von Strom wird weniger bis gar nicht gefördert. Wenn dann zukünftig Nutzungsentgelte verlangt werden, wird aus den 7-8 Cent je kWh nur noch etwa 4 Cent kWh….. !

Unser Ziel muss sein:

selbst erzeugten Strom möglichst vollständig selbst zu nutzen.

Dazu gehören:

  • der Ausbau von Photovoltaik, insbesondere auf bestehenden Dachflächen

  • sowie Investitionen in moderne Stromspeicher auch für bereits existierende PV-Anlagen

So können wir Kosten senken und unabhängiger werden.


Eigene Energie nutzen

Erzeugten Strom selber nutzen!

Dieses theoretische Einsparpotenzial sollte die erforderlichen Investitionen ermöglichen!


Finanzierung

Gleichzeitig müssen wir neue Wege der Finanzierung gehen.

Wenn Fördermittel knapper werden, brauchen wir Alternativen:

  • interkommunale Zusammenarbeit

  • Kooperationen mit privaten Investoren

  • und neue Modelle wie Crowdfunding


Fazit

Meine Damen und Herren,

die Herausforderungen sind groß – aber sie sind lösbar.

Wenn wir uns auf das Wesentliche konzentrieren, unsere Stärken nutzen und konsequent Prioritäten setzen, können wir unsere Stadt auch in schwierigen Zeiten stabil und zukunftsfähig aufstellen.


Zusammengefasst bedeutet das:

  • Alle Ausgaben kritisch prüfen

  • Fokus auf notwendige und wirksame Investitionen

  • Stärkung von Infrastruktur und Klimaschutz

  • Förderung bezahlbaren Wohnraums

  • Ausbau unserer wirtschaftlichen Basis

  • bessere Nutzung eigener Energie

  • und gezielte Weiterentwicklung unseres Tourismus


Schlusswort

Zum Abschluss danke ich der Verwaltung, insbesondere der Kämmerei Stefan Mannz und Team, für die sorgfältige und transparente Aufbereitung des Haushalts.

Die UWV wird dem Haushalt 2026 zustimmen.

Vielen Dank für ihre Aufmerksamkeit

Glück-Auf

Dr. Manfred Rechs

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Bürgerbrief KW 14, 04.04.2025:

Konstruktive Zusammenarbeit mit Sportvereinen und Stadt Mechernich.

Die UWV setzt sich aktiv für die Modernisierung der Sportstätten ein. Am 12. November 2024 präsentierte die Stadtverwaltung – auf Antrag der CDU und UWV – ein Konzept zur Erneuerung der Sportplätze in Kommern und Mechernich. Geplant ist, die Rasentragschicht des Schulzentrums abzutragen und diese im Eifelstadion wiederzuverwenden, während der bestehende Rasenplatz im Schulzentrum in einen Kunstrasenplatz umgebaut wird.

Im Vorfeld der Sitzung hat die UWV Gespräche mit den Vertretern der Sportvereine geführt. Während der Sitzung betonten Heinz Schmitz und Dr. Manfred Rechs die Notwendigkeit einer transparenten Vorgehensweise bei der Umsetzung solcher Maßnahmen:

  • Bei der Planung und insbesondere vor der Präsentation im Ausschuss sollten die betroffenen Sportvereine aktiv eingebunden werden. Dazu gehören Information, Austausch von Argumenten und die Zusammenarbeit, um eine breite Akzeptanz für die Entscheidungen zu erzielen.

  • Das hervorragende Zusammenwirken von TuS und VfL sollte auch in der Verwaltung und den Gremien unserer Stadt berücksichtigt werden, um die Entscheidungsfindung zu unterstützen.

  • Wie bereits in der Sitzung des Fachausschusses, so wird sich die UWV-Fraktion auch im Stadtrat weiterhin für diese Belange einsetzen.

  • Dies gilt für alle Sportvereine im Stadtgebiet Mechernich, denn unsere Vereine sind ein wertvolles Gut!


Inzwischen haben die Gespräche zwischen TuS, VfL, der Verwaltung und den Gremien der Stadt stattgefunden:

  • Der Kunstrasenplatz im Schulzentrum wird maßgeblich zu einer hohen Auslastung während der täglichen Schulzeit führen.

  • Alle Fußballvereine im Stadtgebiet Mechernich profitieren von diesem Platz, da er nachmittags, abends und an den Wochenenden genutzt werden kann. Dadurch ist eine maximale Auslastung des Kunstrasenplatzes gewährleistet.

  • Ein gleichzeitiger Umbau beider Plätze in einem Projekt stellt die schnellste und finanziell günstigste Lösung dar. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 700.000 Euro.


Dieses Konzept ist in konstruktiver Zusammenarbeit und im offenen Dialog mit den beteiligten Sportvereinen erarbeitet und akzeptiert worden.

In der Sitzung des BKS-Fachausschusses am 18. März 2025 wurde dieses „Sportflächen-Nutzungskonzept“ einstimmig von allen Fraktionen beschlossen, begleitet von einer großen Beteiligung zahlreicher Sportlerinnen und Sportler. Zudem wurde eine Dringlichkeitsentscheidung unterzeichnet, um den fristgerechten Beginn der Bauarbeiten im Mai sicherzustellen.

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Bericht der UWV-Internetredaktion


Dr. Manfred Rechs

Ein langer Weg vom ersten UWV-Antrag bis zum Baubeginn

Nach dem Starkregenereignis im Jahr 2016 ist viel zu wenig für den Überschwemmungsschutz unternommen worden.

Bereits Beginn 2021 hat die UWV-Mechernich ein Maßnahmenpaket erarbeitet, um einen realen Überschwemmungsschutz für die Kommerner Bürger zu realisieren. Der von der UWV im Mai 2021 initiierte und gemeinsam mit der CDU eingereichte und in der Ausschusssitzung (Planung, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz) am 22.Juni 2021 bewilligte Antrag schlägt ein Maßnahmenpaket vor, dass im Vergleich zum Entwurf des Erftverbands das dreifache Auffangvolumen ermöglichen würde.

Der Starkregen vom 13. und 14.07.2021 mit den verheerenden Folgeschäden hat gezeigt, wie überaus wichtig das Thema Überschwemmungsschutz ist.

Die UWV-Mechernich hat sich unermüdlich eingesetzt, um die Planungen für Überschwemmungschutz nicht nur für Kommern, sondern für alle betroffenen Orte im Stadtgebiet voranzutreiben. Dazu gehören fortwährende Gespräche mit der Stadtverwaltung und den Verantwortlichen vom Erftverband. Schriftliche und mündliche Anfragen an Dr. Bucher, Vorstand des Erftverbands, an den Bundestagsabgeordneten Detlef Seif, an die Regierungspräsidentin Gisela Walsken mit der Bitte um Unterstützung.

Technische Maßnahmen, wie z.B. große Regenwasser-Rückhaltebecken, unterliegen immer noch einem aufwendigen und vor allem sehr langwierigen Genehmigungsverfahren. Das vom Erftverband jüngst umgesetzte Projekt "Feybachausbau" hat vom ersten Antrag bis zur Umsetzung 30 Jahre benötigt. 

Am Mittwoch, den 4.Mai 2022 haben wir den Ministerpräsidenten Hendrik Wüst persönlich um Unterstützung gebeten, um die Genehmigungszeiten drastisch abzukürzen.

Wir freuen uns sehr, dass die UWV-Vorschläge sowohl von der Stadtverwaltung als auch vom für die Umsetzung verantwortliche Erftverband aufgegriffen und umgesetzt werden: Maximierung des Rückhaltevolumens durch Ausbaggern auf das tiefst-mögliche Niveau und Einbeziehung des ehemaligen Sedimentabscheidebeckens.

Zurzeit laufen Vorbereitungen, wie z.B. das Fällen der Bäume im Sedimentabscheidebereich.

Der Umbau des Mühlensees zum Rückhaltebecken soll im November 2025 beginnen.

UWV-Mechernich (Dr. Manfred Rechs)

  1. 16 starke Persönlichkeiten für ein zukunftsstarkes Mechernich
  2. 60 Jahre UWV – Jetzt mitmachen und gewinnen!
  3. Kunstrasenplatz für „Alle“ im Schulzentrum
  4. UWV Mechernich gewinnt neue Mitglieder

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